Pfadfinderhüte – wertvolle Tradition
Pure Wildnis, knisternde Lagerfeuer und leckeres Stockbrot – wer Pfadfinder aus Film und Fernsehen kennt, der hat sicherlich
die aufregendsten Abenteuer im Zeltlager vor Augen. Hinter dieser romantischen Vorstellung steckt allerdings mehr als Zelten
im Wald.
Die Herkunft der Pfadfinder
Die Geschichte der Pfadfinderbewegung begann mit dem britischen General Robert Baden-Powell, der im Jahr 1907 das
erste Pfadfinderlager der Welt auf der englischen Insel Brownsea Island gründete. Die dort gesammelten Erfahrungen schrieb
er in dem Buch „Scouting for Boys“ im darauffolgenden Jahr nieder. Darin entwarf Baden-Powell die sogenannte
Pfadfindermethode, die bis heute alle Pfadfinderverbände mit unterschiedlichen Gewichtungen anwenden.
Ziel
der Pfadfinder ist es, durch festgelegte Grundprinzipien eine fortschreitende Selbsterziehung für Kinder und
Jugendliche zu bieten. Heutzutage gehören der Weltpfadfinderorganisation WOSM mehr als 57 Millionen Pfadfinder in
173 Ländern an, die die Methoden der Pfadfinderbewegung erfolgreich umsetzen.
Pfadfinderkluft mit Hut
Innerhalb der Pfadfinderverbände gibt es jeweils eine einheitliche Pfadfinderkluft, die in Österreich und der Schweiz auch
als Pfadfinderuniform bezeichnet wird. Neben Hemd, Abzeichen und Halstuch ist der Pfadfinderhut ein bekanntes Merkmal
der Tracht und zugleich ein funktionales modisches Accessoire. In klassischer Form ist er aus Wollfilz gefertigt, hat eine breite, gerade Krempe und eine
Krone mit vier symmetrischen Einbuchtungen.
Da Baden-Powell damals aus dem zweiten Burenkrieg in Südafrika
kam, wo auch viele Kanadier ansässig waren, prägte er das Aussehen des Pfadfinderhutes durch die dort verwendeten
Kopfbedeckungen. Somit hat er klassischerweise die Farbe und Form eines kanadischenFilzhutes– häufig in gedeckten Farben wie Khaki, Braun, Dunkelgrün, Schwarz oder Grau.
Vorteile eines Pfadfinderhutes
- Erkennungsmerkmal der Pfadfinder
- Umfangreicher Schutz vor Regen und Sonne
- Sorgt für ein ausgeglichenes Kopfklima bei Hitze und Kälte
Weitere Kopfbedeckungen für Pfadfinder
Neben dem Pfadfinderhut gibt es auch andere Kopfbedeckungen, die sich in den Pfadfinderorganisationen weltweit verbreitet
haben. Dazu zählen Pfadfindermützen wie das Schiffchen oder eine Art des Barretts. In vielen Fällen wird aber
mittlerweile auch von einer Kopfbedeckung abgesehen. Eine empfehlenswerte funktionale Alternative bieten
Pfadfinderkappen, die einen guten Blendschutz und eine schnittige Passform bieten. In unserem Onlineshop gibt es
beispielsweise die auf der linken Seite vorgestellte 2 in 1 Signalcap, die wunderbar im Pfadfinder-Outfit kombiniert werden
kann.