Konföderiertenmütze
Was ist eine Konföderiertenmütze? Die Konföderiertenmütze ist eine von den Konföderierten während des Sezessionskrieges getragene Kopfbedeckung. Zu diesem Zweck wurde 1858 ein breitkrempiger Filzhut eingeführt, welcher „campaign hat“ hieß, sich jedoch nicht überall durchsetzte. Stattdessen wurde im Feld eine Mütze getragen, welche „foreage cap“ genannt wurde.
Diese Mützen waren meist aus grauem oder butternussfarbenem Wollstoff gefertigt, hatten ein niedriges, rundes Kopfteil und einen kleinen Lederschirm. Oft handelte es sich um Varianten des französischen Képis, wobei Form und Farbe stark variierten – bedingt durch Versorgungsschwierigkeiten und lokale Produktion im Süden. Ergänzt wurden sie gelegentlich durch Rangabzeichen oder Kordeln, besonders bei Offizieren.
Die Konföderiertenmütze symbolisiert den pragmatischen und improvisierten Ansatz der Südstaatenarmee bei der Uniformierung und ist heute ein wichtiges historisches und sammelwürdiges Objekt.