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Im Mittelalter entstandene Kopfbedeckung für Studenten und Universitätsangehörige. Unter Einfluss der Kirche war es v.a. für die europäischen Lehrenden im 14. Jahrhundert vorgeschrieben, sich an der Hochschule schlicht in einer mönchsähnlichen Tracht samt Barett zu kleiden. Unter den Studenten diente die Mütze zur Unterscheidung der sozialen Stellung sowie des Studiums, da jede Universität und jede Fakultät die Form und Farbe ihrer Kleidung selbst bestimmte.
Aus der Vielfalt der Kopfbedeckungen kristallisierte sich in den Jahren 1820/1830 die heute noch typische Form einer flachen Schirmmütze mit Schild im Stirnbereich und niedrigem Steg heraus, die mit einer Polizeimütze vergleichbar ist. Ende des 19. Jahrhunderts wurden schließlich nach diesem Muster auch Schülermützen in den meisten Ländern Europas eingeführt.
Im deutschsprachigem Raum ist die Studentenmütze heute noch Bestandteil der Couleur von Studentenverbindungen. Als Zeichen ihrer Zugehörigkeit tragen die Mitglieder Mütze und Band in den festgelegten Verbindungsfarben, wobei sich Aktive und Ehemalige entsprechend ihres Ranges und ihrer Privilegien kleiden.