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Kuppelähnliche Kopfbedeckung von orthodoxen und anderen ostkirchlichen Würdenträgern. Sie gleicht einer kugelförmigen, geschlossenen Krone (gr. stephanos = Krone), die aus Gold oder anderen wertvollen Stoffen besteht und zumeist mit Edelsteinen, Stickereien sowie vier überkreuzten Bändern verziert ist. Obgleich deutlich prunkvoller, gleicht sie in ihrer Verwendung und Bedeutung der christlichen Mitra, da sie vor allem von Bischöfen, Patriarchen und Erzpriestern getragen wird.
In Form und Gestaltung ist die Stephanos der imperialen Krone des späten byzantinischen Reiches nachempfunden und wurde in der Ostkirche erst nach dem Fall Konstantinopels (1453) - ehemals Byzanz, heute Istanbul - eingeführt. Während sich in griechischer Tradition an der Spitze ein aufrecht stehendes Kreuz befindet, ist dies in Russland nur den Erzbischöfen vorbehalten; alle anderen Bischöfe haben ein liegendes Kreuz.