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Gewebe mit wellenartiger, glänzender Maserung. Der Begriff stammt aus dem Französischen und bedeutet soviel wie moirieren, marmorieren oder prägen. Dieser Flimmereffekt wird entweder mittels einer gemusterten Walze hineingeprägt (unechtes Moiré) oder entsteht durch das Aufeinanderpressen zweier Lagen des gerippten Ausgangsmaterials, die sich nicht identisch überlagern und so eine ungleichmäßige, verzerrte Optik hinterlassen (echtes Moiré). Meistens werden dazu Seide, Viskose oder Kunstfasern verwendet.
Typisch ist dieses Muster beispielsweise bei Schärpen oder dem Scheitelkäppchen ranghoher Geistlicher, dem Pileolus. Eher unabsichtlich taucht dieser Effekt dagegen bei fehlerhaften Bildübertragungen auf, die als Flimmern auf dem Fernsehschirm wahrgenommen werden.