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Grobmaschige Kopfbedeckung u.a. zur Fixierung langer Haare. In früheren Jahrhunderten wurden die Netze noch aus Echthaar geknüpft und hatten zumeist eine beutelähnliche Form, später setzten sich elastische Strick- oder Häkelwaren durch. In Berufen, die z.B. mit Lebensmitteln zu tun haben, sind entweder Kunstfaser-Netze oder andere schützende Hauben aus praktischen bzw. hygienischen Gründen vorgeschrieben. Sogar bei der Bundeswehr galt vorübergehend in den Jahren 1971/1972 der sogenannte Haarnetz-Erlass, um den Wehrpflichtigen mit langem Haar entgegenzukommen.
In der Modewelt erfüllt diese netzartige Mütze hauptsächlich einen dekorativen Zweck, da sie weder besonders wärmend noch schattenspendend ist. Bekannte Träger wie Sänger Ben oder DJ Ötzi machten das unter der englischen Bezeichnung bekannte Nethair zu ihrem Markenzeichen und verhalfen dieser äußerst luftdurchlässigen Mütze zu größerer Popularität.