Entweder auf die einzelnen Buchstaben und Stichworte klicken oder einen Suchbegriff eingeben, dann werden Ihnen alle passenden Einträge angezeigt. Viel Spaß beim Nachschlagen!
Tiefsitzende Kopfbedeckung für Damen in Form einer Glocke. Der Hut mit nach unten hängender Krempe wird so tief ins Gesicht gezogen, dass kaum mehr als die Augen darunter hervorschauen. Dabei kann diese Krempe schmal aussfallen und gegebenenfalls den Nacken frei lassen oder auch so breit, dass sie wellenartig um den Kopf herum fällt. Ehemals wurde die Glocke nur aus Filz gefertigt, inzwischen werden verschiedene Materialien verarbeitet. Ausgehend von Frankreich ist diese Hutform in verschiedenen Ländern auch als cloche (frz. = Glocke) bekannt.
In den 1920ern, als der Glockenhut seine populärste Zeit hatte, konnte man sogar anhand des Zierbandes die Absichten seiner Trägerin ablesen. So stand eine auffällige Schleife für eine flirtbereite Single-Dame, ein fester Knoten hingegen für eine vergebene Frau. Der Hut brachte außerdem die Kurzhaarfrisur à la Josephine Baker in Mode, da sie besonders gut zu dieser innovativen Kopfbedeckung passte.