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Glockenförmiger Hut (frz. cloche = Glocke) für Damen. Obwohl diese Hutform bereits Anfang des 20. Jahrhunderts von der französischen Modistin Caroline Reboux entworfen wurde, ist sie vor allem prägend für die Nostalgie der 1920er Jahre.
Der helmähnliche, doch sehr feminine und elegante Schnitt verdeckt in der klassischen Ausführung die Augen und Stirn der Trägerin. Die Krempe kann auch breit wie beim Flapper sein, ganz schmal oder asymmetrisch ausfallen. Je nach Saison werden die Glockenhüte aus Filz, Stoff, Stroh oder Strick gefertigt und mit diversen Applikationen, wie z.B. Bändern oder Federn, verziert. Anfang des 20. Jahrhunderts hatten diese Applikationen offenbar auch Mitteilungscharakter. So stand ein Knoten für Verheiratete und eine Schleife für Single-Damen.