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Weichhaariges Textil aus dem gleichnamigen Garn. Übersetzt bedeutet es Raupenzwirn (frz. chenille = Raupe), da bei der Herstellung mindestens zwei Fäden umeinander gewunden werden, deren abstehende Härchen eine dreidimensionale Struktur hinterlassen. Dieser sogenannte Faserflor lässt das Gewebe füllig und schillernd erscheinen. Grundstoff ist zumeist Baumwolle, Viskose oder Acryl.
Vom 18. Jahrhundert an wurde Chenille vor allem für Teppiche, Decken und Vorhänge gebraucht. Seit der industriellen Fertigung in den 1970er Jahren wird es bevorzugt für Winterware, darunter Schals und Handschuhe, verwendet. Es ist in aller Regel sehr robust, angenehm weich und wärmend auf der Haut, sollte allerdings schonend gewaschen werden.