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Zum Schwimmen geeignete hautenge Kopfbedeckung aus Latex (Gummi), Silikon oder Lycra. Darunter werden die Haare wasser- und luftdicht verpackt, um sie vor Nässe sowie Chlor zu schützen und möglichen Erkältungen vorzubeugen. Schwimmkappen sind dehnbar, in allen Farben, Formen und Mustern mit oder ohne Kinnband erhältlich.
Vermutlich nutzten bereits die Frauen in der Antike feine Netzhäubchen aus geknüpftem Echthaar zum Baden. Im Mittelalter dienten dann turbanähnliche Kofbedeckungen als Schwimmutensil, bevor Versionen aus Stroh und Stoff etc. in Mode kamen. Durch die Entdeckung der Gummiherstellung im 19. Jahrhundert konnten schließlich zweckdienlichere Kappen produziert werden. Noch in den 1980er Jahren gab es eine Badekappenpflicht in öffentlichen Bädern, welche die Modeindustrie dazu veranlasste, besonders dekorative Damenmodelle auf den Markt zu bringen. Die aufwendige Filtertechnik, die Verstopfungen durch Haare minimiert, machte die Badekappe schließlich überflüssig. Breite Anwendung findet sie heute lediglich im Wassersport, da sie dort die weitere Funktion erfüllt, den Widerstand zu verringern.
Im Gegensatz zu Schwimmkappen eignen sich die im 18. Jahrhundert entstandenen Badehauben nur zum Duschen und Waschen im heimischen Badezimmer. Sie bestehen zumeist aus billigerem Plastik und sind von der Form weiter und voluminöser.